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IFA: Eco zweifelt am IPTV-Durchbruch

Der Verband der deutschen Internetwirtschaft hält den derzeitigen Hype rund um IPTV für überzogen.
Von Andreas Kunze (29.08.2007)

Eco Logo.
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Im Vorfeld der IFA gab der Verband der deutschen Internetwirtschaft (Eco) bekannt, dass er die Euphorie rund um den IP-basierten Fernsehempfang (IPTV) nicht uneingeschränkt teile. Mit einer flächendeckenden Verbreitung solcher Dienste sei frühestens in fünf bis zehn Jahren zu rechnen. In Deutschland würden laut Eco-Geschäftsführer Harald A. Summa noch die Voraussetzungen fehlen, um die bandbreitenintensiven Programme auch in den letzten Winkel der Republik zu übertragen. Verbraucher hätten zudem noch keine zufriedenstellende Auswahl an entsprechenden Angeboten.

Komplettangebote, die Streaming, Video on demand und Internet-TV kombinieren, seien besonders gefragt. Zwar gibt es bereits einige ähnliche Dienste von Anbietern wie T-Home, diese würden aus Sicht von Eco aber die Bedürfnisse der Verbraucher nur unzureichend erfüllen. Gebremst wird die IPTV-Verbreitung auch von Programmanbietern, die hohe Preise für die Einspeisung ihrer Inhalte verlangen. Öffentlich-rechtliche Sender verweigern sich gar völlig der neuen Technik. Nicht zuletzt scheitere die schnelle Verbreitung laut Summa an der mangelhaften Breitband-Abdeckung in vielen Teilen Deutschlands, vor allem in ländlichen Gebieten. Gerade ein schneller Internetzugang ist aber für funktionierendes IPTV unabdingbar.

Mehr zum Thema: IFA, Eco, IPTV

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