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Vergleichstest: Sieben portable Multimedia-Player

Alleinunterhalter

Ein richtiger Multimedia-Player sollte Musikliebhaber ebenso zufrieden stellen wie Videogucker. Lesen Sie, welche aktuellen Modelle diese schwierige Aufgabe meistern.
Von Christian Helmiss (13.06.2006)

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Die neueste Generation portabler Player spielt nicht nur Musik, sondern auch Filme und Fotoshows ab. Wir haben sieben aktuelle Modelle für unter 200 bis über 500 Euro getestet und deren Leistungen miteinander verglichen. Besonders wichtig war uns dabei ein kristallklarer, natürlicher Klang und ein großes Display mit hoher Auflösung und Brillanz. Videoaufnahme-Funktionen sollte der Player ebenso mitbringen wie die Möglichkeit, ein Videosignal über ein mitgeliefertes Kabel beispielsweise auf einem Fernsehbildschirm auszugeben.

Klang

Die Musikwiedergabe muss bei Multimedia-Playern ebenso stimmen wie bei den MP3-Pendants: Der Frequenzgang sollte linear und der Klirrfaktor möglichst niedrig sein – so ist eine naturgetreue Musikwiedergabe sichergestellt. Beide Tests führen wir mit dem Messgerät „Neutrik-Cortex A2D – Audio Measurement System“ durch.
Wer seinen Musiktiteln einen besonderen Kick geben will, ist über einen Equalizer froh, mit dem sich der Klang individuell beeinflussen lässt. Des weiteren locken die Modelle mit Spezialfunktionen, etwa einem integrierten Radioempfänger. Praktisch ist auch ein Diktiergerät oder die Möglichkeit, via Line-In von externen Signalquellen Musik aufzunehmen.

Display

Ein Multimedia-Player sollte mit einer Bilddiagonale von 3,5 Zoll aufwarten: rund 9 Zentimeter. Das kommt Ihnen vielleicht nicht sonderlich groß vor. Die Bildinhalte erscheinen aber bei einem üblichen Betrachtungsabstand von rund 35 Zentimetern auch nicht kleiner als bei einem 70-Zentimeter-Fernseher aus drei Metern Entfernung. Die Multimedia-Geräte von Epson, Grundig und Mustek bieten dieses Displayformat. Mit 7 Zoll und rund 18 Zentimetern Bilddiagonale wartet das Archos-Display auf.
Displays, deren Bilddiagonale unter 3,5 Zoll liegt, deuten auf einen Kompromiss hin: Das Display musste zugunsten eines handlicheren Gehäuses beziehungsweise eines günstigeren Gerätepreises schrumpfen. Unter 2 Zoll (5 Zentimeter) Bilddiagonale sinkt jedoch die Bildauflösung so stark, dass Bilder nicht mehr natürlich wirken – die Videofunktion bringt Ihnen dann keinen Mehrwert, sondern ist nur als netter Gag für zwischendurch zu sehen.

Sonderfunktionen

Im Testfeld finden Sie auch Modelle mit besonderen Eigenschaften. Der Grundig-Player besitzt beispielsweise eine Kamera, andere Geräte bieten Speicherkarteneinschübe, Direktdruckfunktionen oder eine E-Book-Textanzeige.

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Mehr zum Thema: IDG, PCW, DW, Multimedia-Player

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